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Wirkungen des elektromagnetischen Spektrums

Wirkungen des elektromagnetischen Spektrums auf lebende Systeme

Der größte Teil des elektromagnetischen Spektrums wirkt seit jeher in geringer Intensität auf alles Leben. Dieses Spektrum erstreckt sich von statischer Elektrizität und Magnetismus (natürliches Erdfeld, 0 Hz) über niederfrequente Einflüsse (Wechselstrom, Bahn,…) bei denen elektrische und magnetische Einflüsse entkoppelt (also getrennt betrachtbar) sind.  Darüber sind hochfrequente Strahlung mit Handys und Mobilfunkantennen (LW, MW, KW, UKW (30kHz – 300MHz); 0,3 – 300GHz (Giga 109) werden als Mikrowellen bezeichnet) weiters Infrarot, sichtbares Licht, UV, Röntgen, radioaktive- und Höhenstrahlung.
Frequenz und Wellenlänge hängen über die Lichtgeschwindigkeit zusammen: Lichtgeschwindigkeit c (~300.000 km/sek.) = Frequenz f (Hz/ Schwingungen pro Sek.)* Wellenlänge λ (m)
Das Spektrum erstreckt sich über 24 Zehnerpotenzen (108-10-16m bzw. 3*100 – 3*1024 Hz).
Die Wirkungen auf Organismen gehen bei Frequenzsteigerung fließend ineinander über.
Im statischen und niederfrequenten Bereich überwiegt Reizung (und weniger bekannt die Beeinflussung von Regulationsvorgängen; mitschwingende Haare, Wetterfühligkeit (Schönwetter ~130V/m, Gewitter 20kV/m…) ein 1-4kV/m Gleichstromfeld richtet den Ionenstrom und verbessert Wohlbefinden, Kreislauf, Pflanzenwachstum und Haltbarkeit. Es gibt auch Hinweise auf Gefahren für Na-K Pumpen, Zellproliferation, Ca-Durchlässigkeit von Membranen, Melatonin, Hirntumore, Brustkrebs, Parkinson, Alzheimer…)
Im IR, Optischen, UV (Joule/cm2), Röntgen, α, β, γ … (Millisievert/Jahr) Strahlungsbereich überwiegt Bindungsbruch (Molekülzerstörung) mit den bekannten Strahlenschäden. Sie sind aber auch eine Triebkraft der Evolution durch Mutation und z.B. für die Vitamin-D Bildung wichtig (UV-Strahlung).

Dazwischen liegt die hochfrequente- einschließlich Mikrowellenstrahlung.
In diesem Bereich ist Erwärmung die bekannteste Erscheinung. Es treten aber auch die Reizungen und Regulationsstörungen der niederfrequenten Wellen und Bindungsbruch wie bei ionisierender Strahlung auf. Zusätzlich liegt hier der Körperresonanzbereich in dem Energie und Information etwa 30 Mal besser absorbiert werden als in anderen Bereichen.
Es treten viele Schäden auf die durch Erwärmung allein nicht erklärbar sind.
Bewiesene Schäden durch Handy- und Mobilfunkmastenstrahlung sind z.B.:
- DNA-Brüche (führen zu Mutationen, Erbschädigung, Krebs, …)
- Melatoninabsenkung (führt zu Schlaflosigkeit, Depression, Stress, …)
- Befindlichkeitsstörungen (Müdigkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Bewegungsstörungen, Übelkeit, …)
- Herz-, Seh-, und Hörstörungen,…
- Gehirntumore
- Blutkrebs
Die Grenzwerte sind umstritten und meistens nur auf Erwärmung bezogen (SAR =  specific absorbtion rate Watt/kg bzw. W/m2).
Ein Lösungsansatz sind der Salzburger Vorsorgewert von 1mW/m2 (auch von Wissenschaftern und Gesundheitsexperten der Bioinitiative Working Group (http://www.bioinitiative.org/) am 31.8.2007 als erster kleiner Schritt gefordert) und ein Mindestabstand von 50m zwischen Handymasten und Wohngebäuden. Der Vorsorgewert wurde von den Netzbetreibern freiwillig eingeführt und immerhin an 7 von 13 überprüften Orten eingehalten.
Auch unterhalb dieses Vorsorgewertes und bei über 50m Abstand zu Handymasten sind verschiedene Symptome signifikant nachgewiesen: Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, kalte Hände und Füße, Schwindelgefühl, …
Eine Zerstörung von Wohlbefinden, Gesundheit und Leben durch Handy und Mobilfunkantennen ist mehr als ausreichend bewiesen.

Neben ergänzenden Forschungen über weitere Wirkungszusammenhänge sind die wesentlichen Fragen jetzt, aus welchen politischen und wirtschaftlichen bzw. kriminellen Motiven die Bevölkerung weiterhin geschädigt wird und wie man die Täter stoppt und zur Verantwortung zieht.

Dipl. Ing. Dr. Max Götz, Univ. Lektor


 

 

 
 

Expertenmeinung

Die Wirkung von Handymasten und Mobiltelefonen auf das Leben

Man hört oft, man könne eine Gefahr von Handys und Mobilfunksendern noch nicht sicher beweisen. Diese Behauptung ist falsch!
Abgesehen von Leugnern aus geschäftlichen Gründen stört manche lediglich die Schwierigkeit der genauen Quantifizierung der Schädigung und die komplexe Kausalkette von den elektromagnetischen Einflüssen zu Gesundheits- und Befindlichkeitsproblemen verschiedenster Art.
Eine einheitliche Schädigung der Opfer ist aber auch nicht zu erwarten, da sowohl deren Strahlenexposition (durch verschiedene Strahlungsintensität und –art, Entfernung und Abschirmung), als auch ihre Empfindlichkeit (Kinder, Erwachsene, anderwertig Vorbelastete, Elektrosensitive) unterschiedlich sind. Schädigungen sind aber durch viele tausend Studien ausreichend belegt. Sowohl die üblichen Befindlichkeitsstörungen (Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Depression, …) als auch physische Probleme (Blutkrebs, Gehirntumore, …) nehmen im Vergleich zu strahlungsarmer Umgebung oft um etwa den Faktor 3 zu.

 

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Symptome in Relation zur Entfernung

aus: Oberfeld G.: Mobilfunk und Gesundheit. Seminarunterlage 38. Kongress für Allgemeinmedizin 11/2007

 

Diese epidemiologischen Daten passen sehr wohl zu den Ergebnissen der Grundlagenforschung im Bereich elektromagnetischer Strahlung. So zeigt z. B. die REFLEX-Studie (von der Ärztekammer anforderbar, siehe auch Link) durch Strahlungen unterhalb der Grenzwerte eine Steigerung von DNA-Schädigungen, was u. a. bei der Entstehung von Blutkrebs und Gehirntumoren wesentlich ist; interessanterweise ebenfalls etwa um den Faktor 3.  
Weiters verringert elektromagnetische Strahlung die Melantoinproduktion, was zu Schlafproblemen, Depressionen und Aggressionen führt. Das erzeugt Regulationsstörungen und Stress. Stressfolgen sind ausreichend untersucht und decken sich weitgehend mit den epidemiologischen Beobachtungen von Mobilfunkopfern.


Dipl. Ing. Dr. Max Götz, Univ. Lektor